Das Projekt

Meta-analytische Befunde zu Zusammenhängen zwischen Internet-Nutzung und psychologischen Variablen

Das Projekt

Die Nutzung von Internet und sozialen Medien hat sich in den letzten Jahrzehnten schnell verbreitet. Wie bei allen neuen Medien entstanden dadurch Bedenken über mögliche negative Folgen. Die Wissenschaft reagierte mit zahlreichen empirischen Studien zu verschiedenen Themen, die mit der Internetnutzung in Zusammenhang gebracht wurden. Uneinheitliche Forschungsergebnisse waren jedoch nicht selten. Häufig sind bestimmte Zusammenhänge abhängig von weiteren Variablen. In dieser großen Untersuchungsbasis mit heterogenen Befunden ist es durchaus nicht einfach, eine klare Antwort zu den Folgen der Internetnutzung zu finden. Darüber hinaus werden medienbezogene Forschungsfragen meist in verschiedenen Disziplinen bearbeitet. Darunter fallen z.B. die Psychologie, Kommunikations- und Bildungswissenschaften, Soziologie oder Medizin. Diese Interdisziplinarität kann leider dazu führen, dass Leser*innen relevante Informationen nicht finden.

Um ein klareres Bild über die Zusammenhänge zwischen der Internetnutzung und psychologischen Variablen zu erhalten, haben wir uns der Methode der Meta-Analyse zugewandt. Meta-Analysen fassen nicht nur die bisherigen Befunde zusammen, sondern quantifizieren diese auch. Diese Quantifizierungen ermöglichen eine leichtere Interpretation und Bewertung eines bestimmten Zusammenhangs. Darüber hinaus ermöglichen Meta-Analysen Untersuchungen zur Rolle möglicher weiterer Variablen für einen bestimmten Medieneffekt.

Mit diesem Projekt sprechen wir Wissenschaftler*innen, Journalist*innen und alle interessierten Personen an, die Fragen zu den Auswirkungen der Internetnutzung haben. Wir glauben, dass unser Projekt zum allgemeinen Verständnis über Zusammenhänge und Effekte der Internetnutzung beitragen wird.